Formulieren Sie Aufforderungen als Angebote, nicht als Belehrungen. Verwenden Sie freundliche Verben, kurze Sätze, konkrete Nutzenanker und eine Prise Humor. So entsteht eine helfende Stimme, die motiviert, statt Schuldgefühle zu wecken, und Menschen Schritt für Schritt begleitet, ohne sie zu überfordern.
Definieren Sie wiederkehrende Formulierungen, Begrüßungen, Produktbezeichnungen und Nutzenformeln. Legen Sie Grenzen für Emojis, technische Begriffe und Versprechen fest. Ein kurzes Style-Guide-Dokument beschleunigt Content-Erstellung, verhindert Brüche zwischen Anzeigen und Serviceantworten und stärkt das Gefühl, mit einem echten, berechenbaren Charakter zu sprechen.
Verstehen Sie Situationen, in denen Menschen entscheiden: hektische Morgen, nasse Schuhe im Flur, Kinder, die helfen wollen, Haustiere mit empfindlichen Pfoten. Spiegeln Sie diese Szenen in Ihrer Sprache und bieten Sie kleine, machbare Schritte an. So entsteht Verbundenheit und die Hürde sinkt sichtbar.
Skizzieren Sie eine Person, die wenig Zeit hat, aber Ordnung und Frische liebt. Zeigen Sie den Moment, an dem sie umstellt, die kleine Hürde, den ersten Erfolg, das Lob der Familie. Nutzen Sie Details, Geräusche, Gerüche, um Szenen lebendig und anfassbar zu machen.
Erzählen Sie ehrlich, warum die Marke entstand: ein Kind mit Allergien, ein schäumender Abfluss, ein Gespräch mit einer Hausmeisterin. Zeigen Sie Fehlschläge und Lernschleifen. Transparenz baut Vertrauen auf und lädt Menschen ein, Teil der fortlaufenden Verbesserung zu werden.
Sammeln Sie kurze Berichte mit Foto, Zahl und Zitat: weniger Müllbeutel pro Monat, endlich streifenfreie Fenster, Kinder falten begeistert Tücher. Machen Sie aus Erfolg eine Reihe, nicht eine Ausnahme. Wiederholung verstärkt Erinnerung und setzt soziale Beweise wirksam und freundlich ein.
Welche Entscheidung treffen Kundinnen innerhalb von zehn Sekunden? Welche Zahl macht stolz, ohne zu moralisieren? Welcher Satz passt auf ein Regal? Welche Szene beschreibt die Anwendung realistisch? Antworten priorisieren, kürzen, testen, wiederholen – bis Klarheit und Wiedererkennbarkeit spürbar entstehen.
Beginnen Sie Meetings mit einem Kundenzitat, enden Sie mit einem Klarheitstest: Könnte ein Kind erklären, was wir sagen? Sammeln Sie Formulierungen in einer lebenden Bibliothek. Feiern Sie gute Mikrocopy öffentlich. So bleibt die Sprache frisch, einheitlich und menschlich einladend.
Teilen Sie Ihre aktuelle Formulierung und bitten Sie Leserinnen um ein alternatives, kürzeres, laut gesprochenes Beispiel. Belohnen Sie Beiträge, erwähnen Sie Urheber, zeigen Sie, welche Variante gewann. So wächst eine echte Partnerschaft, die Produkte und Kommunikation kontinuierlich besser macht.
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