Vermeiden Sie leere Formulierungen wie „umweltfreundlich“ oder „grün“. Nennen Sie konkret, ob es um recycelte Materialien, erneuerbare Energieanteile, Wassereinsparungen oder giftreduzierte Rezepturen geht. Erklären Sie verwendete Begriffe knapp, aber eindeutig, etwa was „biobasiert“ prozentual bedeutet und wie „recycelt“ von „recycelbar“ abzugrenzen ist.
Sagen Sie, worauf sich die Aussage bezieht: auf das gesamte Produkt, nur die Verpackung oder bestimmte Komponenten. Geben Sie Mengenanteile, Datumsstände und Gültigkeitszeiträume an. Beispiel: „Griff enthält 72% Post-Consumer-Rezyklat, verifiziert Q2–Q4/2025.“ Ohne diese Präzision wirken selbst gute Absichten schnell irreführend und verlieren Glaubwürdigkeit.
Nutzen Sie kurze Sätze, aktive Verben und vertraute Wörter. Erklären Sie Fachbegriffe direkt neben der Angabe. Bevorzugen Sie Beispiele statt Schlagworte. Testen Sie Texte mit echten Haushalten: Verstehen Menschen spontan, was versprochen wird, und welche Grenzen gelten? Verständlichkeit ist kein Zufall, sondern das Ergebnis konsequenten Formulierens, Prüfens und wiederholten Vereinfachens.
Platzieren Sie Kernangaben dort, wo Entscheidungen fallen: Vorderseite, Produktdetailseite, Kassenseite. Achten Sie auf ausreichend große Schrift, starken Kontrast und einfache Piktogramme. Stellen Sie Alternativen für Screenreader bereit und vermeiden Sie rein farbcodierte Bedeutung. So wird Transparenz nicht nur gefordert, sondern für alle Menschen unmittelbar erfahrbar und tatsächlich nutzbar.
Laden Sie Menschen ein, Fragen zu stellen, Belege zu sichten und Erfahrungen zu teilen. Bieten Sie Newsletter-Updates zu Methodikänderungen, Roadmaps für Verbesserungen und eine Kontaktadresse für Rückmeldungen. Bedanken Sie sich sichtbar für Hinweise, dokumentieren Sie Korrekturen und zeigen Sie, was daraus gelernt wurde. So entsteht eine Community, die Aufrichtigkeit belohnt und Fortschritt beschleunigt.
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